Pop-Oratorium #HIMMELREICH:
So aktuell sind die Seligpreisungen

Wenn am 20. April 2024 in Hamburg und am 27. April 2024 in Erfurt die Saalbeleuchtung gedimmt wird und das Publikum des Pop-Oratoriums #HIMMELREICH gebannt die ersten Töne hört, die ersten Szenen beobachtet, werden die Seligpreisungen aus dem Matthäus-Evangelium plötzlich hochaktuell.

Wer das Familienevent des Jahres nicht verpassen will, sollte sich nun Tickets kaufen. Die rund 1.500 Mitwirkenden bereiten sich bereits seit einigen Monaten auf ihre großen Auftritte vor. Chorproben finden an 13 Standorten in ganz Nord- und Ostdeutschland statt. Das Orchester kam zu einem Probenwochenende zusammen. Auch die Darstellerinnen und Darsteller studierten in Berlin ihre Szenen ein und die Band probte ebenfalls gemeinsam. Wenn im März alle Mitwirkenden in Göttingen zusammenkommen, werden sie all das Werk zum ersten Mal vollständig sehen und hören. Für alle, die es kaum erwarten können, gibt es jetzt im #HIMMELREICH Shop T-Shirts, Longsleeves, Hoodies und Accessoires.

Althergebracht und doch aktuell

Was ist es, das so viele Menschen verschiedener Generationen begeistert? Die Seligpreisungen aus der Bergpredigt, zu finden in Matthäus 5,3-11, bieten Christen weltweit Orientierung in ihrem (Glaubens-)Leben. Doch Begriffe wie „die Sanftmütigen“ oder „Frieden stiften“ sind heutzutage eher selten im alltäglichen Sprachgebrauch zu finden. Daher entschlossen sich die vier Menschen hinter dem Werk, der musikalische Leiter Gerrit Junge, die Komponisten Sigi Hänger und Christoph Oellig sowie Librettist und Regisseur Benjamin Stoll, die Worte von damals in die heutige Zeit zu bringen.

Ein Zufall, der ein ganzes Leben verändert

Protagonist Marc ist ein echter Glückspilz. Er hat eine gut bezahlte Arbeit, für die er einen großen Teil seiner Lebenszeit opfert. Seine Freizeit verbringt er mit seiner Freundin Cloé in seinem vornehmen Penthouse-Appartement. Gemeinsam genießen sie den Luxus in ihrem Leben in vollen Zügen. Nur die Obdachlosen, die sich immer wieder auf dem Platz vor ihrem Haus niederlassen, stören die Idylle. Marc will dem ein Ende setzen und sucht das Gespräch. Währenddessen verlässt Cloé das Haus. Nun muss Marc feststellen, dass er nicht mehr in seine Wohnung kommt. Plötzlich ist er selbst ohne Obdach.

Victoria, eine Obdachlose, die sich besonders um ihre Mitmenschen kümmert, nimmt Marc unter ihre Fittiche. In ihrer Begleitung lernt er das Leben auf der Straße und die Menschen kennen, auf die er gerade noch herabgesehen hat. Er erlebt Verzweiflung, Angst und Hilflosigkeit, aber auch Menschlichkeit, Zusammenhalt und Hoffnung. Dank Victoria lernt Marc Gott kennen und verstehen. Das gibt seinem Leben eine unerwartete Wendung.